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Allgemeine Mythen

Der Makler muss bezahlt werden, die Umzugsfirma kostet Geld und die Kaution für die neue Wohnung soll auch vorab hinterlegt werden. Umziehen ist teuer und mit Stress verbunden. Wenn die alte Wohnung auch noch gestrichen werden soll wird nochmals Zeit und Budget belastet.

Als Mieter haben sie aber keine Verpflichtung die Wände zu streichen, so fern diese nicht mit Tapeten oder anderen Farben bearbeitet wurden. Für sie gilt - besenreine Übergabe.

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Das Mietverhältnis endet automatisch mit dem Tod des Mieters oder Vermieters!

Falsch! Ein Todesfall führt nicht zur Beendigung des Mietverhältnisses.

Das Gesetz stellt sicher, dass der Tod der ursprünglichen Mietvertragsparteien das Mietverhältnis nichtautomatisch enden lässt. Sowohl auf Mieter- als auch auf Vermieterseite wird dieses nach dem Tod einer Mietvertragspartei mit ganz bestimmten Personen fortgesetzt, die das Gesetz in differenzierten Regelungen bestimmt.

Auf der Mieterseite sind dies in einem bestimmten Rangverhältnis:

  • Mitmieter des verstorbenen Mieters,
  • dessen Familien- und / oder Haushaltsangehörige oder
  • die Erben des Verstorbenen.

In die Vermieterstellung treten unmittelbar mit dessen Tod seine Erben ein.

Eine Kündigung wegen Eigenbedarfs erfordert eine Notlage des Vermieters!

Unzutreffend! Derart hohe Anforderungen stellt das Gesetz nicht.

Üblicherweise verlangen Vermieter eine Mietkaution in Höhe von drei Brutto-Monatsmieten. Die Obergrenze wurde vom Obersten Gerichtshof bei sechs Brutto-Monatsmieten angesetzt. Wird von Ihnen als Die Kündigung des Vermieters wegen Eigenbedarfs ist in § 573 Abs.2 Nr.2 BGB geregelt. Danach besteht ein berechtigtes Interesse des Vermieters an der Beendigung des Mietverhältnisses, wenn der Vermieter die Räume als Wohnung für sich, seine Familienangehörigen oder Angehörige seines Haushalts benötigt. Viele Mieter und Vermieter denken, ein „Benötigen“ in diesem Sinne setze voraus, dass der Vermieter oder ein Angehöriger die Wohnung benötigt, weil er sonst kein Dach über dem Kopf hat oder zumindest unzureichend untergebracht ist. Dies ist  nicht der Fall. Das Gesetz schützt die Eigentumsrechte des Vermieters und lässt es genügen, dass dieser vernünftigeund nachvollziehbare Gründe für die Nutzung der Wohnung hat.